Mo, 14. November 2011

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Mo, 14. November 2011

Beitragvon Artemisia » 14. Nov 2011, 09:08

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Nach einer Nacht, in der ich mehr wach gelegen als geschlafen habe,
wurde ich kurz vor sechs auf einmal von Marc's Stimme geweckt.
Der Drive hatte wegen eines Stromausfalls um einiges später begonnen,
und so hatte ich glücklicherweise auch nicht all zu viel verpasst habe.

Das erste, was ich sah, war ein Wahlbergs-Paar, das Zweige für ihr Nest sammelte.

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Nach wenigen Minuten schrie Becky plötzlich "Leopard!" und so
fanden wir Induna, der gerade eine Impala wegschaffen wollte.

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Überraschend war es, dass er die Impala nicht weg zog, wie es üblich wäre,
sondern sie am Rückenfell packte und ins dichte Gebüsch trug!
Auf einen Baum brachte er seine Beute natürlich dennoch nicht.

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Irgendetwas blieb dort liegen, von dem Becky meinte, es sei ein Fötus.
Marc erklärte aber, es sähe mehr nach dem Magen aus und auch Induna
ließ es ungeachtet liegen und suchte sich einen Platz im kühlen Schatten.

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Offenbar fühlte Induna sich von Gästen im Lodge-Fahrzeug belästigt,
denn er stand auf und zog sich ein Stück weiter nach hinten zurück.

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Scheinbar hatte er noch immer nicht genügend Abstand, denn immer
wieder sah er zum Fahrzeug hinüber und fauchte die Leute darin an, bis
Texan einen seiner Gäste maßregelte, er möge sich doch ruhig verhalten.

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Wir zogen uns zurück und fuhren weiter in südliche Richtung.
Am Geiernest sahen wir einen Altvogel neben dem Nest sitzen,
vom Jungvogel selbst konnten wir diesmal nichts erkennen.

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Am Twin Dams sahen wir Nilgänse und ein schlafendes Hippo,

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und am Treehouse Dam war um diese Uhrzeit noch gar nichts los.
Kurz vor Gowrie Dam sahen wir ein paar Wasserböcke ruhen,

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Dann beendete Marc die Fahrt, weil die Akkus wegen des
Stromausfalls fünf Stunden zu wenig geladen hatten.
Hoffentlich reicht es heute Abend für einen vollen Drive!

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Mo, 14. November 2011

Beitragvon Kolibri » 14. Nov 2011, 12:55

Danke Artemisia! Ich schaffe den Morgendrive einfach nicht. Bin meistens erst gegen 8 Uhr soweit und da ist er fast immer schon beendet. Aber ich kann ja hier schauen :D
Lb. Gruß
:ww:
... und tschüs Bild
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Re: Mo, 14. November 2011

Beitragvon Artemisia » 14. Nov 2011, 18:09

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Heute war 's bei mir ja auch mehr Zufall, Kolibri. Ich schaffe es nie,
bei Zeiten schlafen zu gehen, und so komm ich morgens auch schlecht hoch. :oops:

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Ob wir den Afternoon-Drive heute bis zum Ende bringen, ist jetzt
- zu Beginn - noch unklar, denn ein heftiger Sturm baut sich auf.
So hielt Marc es auch für besser, in der Nähe des Camps zu bleiben.
Der erste Weg soll uns zu Induna führen, doch zuvor zeigt Marc uns
das Nest einer solitär lebenden Blattschneiderbiene (Leafcutter Bee),
von der ich, ehrlich gesagt, noch nie zuvor gehört habe.

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Er erklärte, dass die Bienen aus Blattteilen kleine Bruthöhlen bauen,
die sie dann mit Blättern ausstatten bevor sie die Eier hinein legen.

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Wir fuhren schnell zu Induna, solange das Wetter es noch zuließ.
Er war nervös, mehr wegen des Windes als wegen der Fahrzeuge,
und so beschlossen wir, ihn nicht allzu lang zu stören.

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Ich denke, diesmal kann man die schlechte Bildqualität nicht auf
Becky schieben, sondern auf den immer stärker werdenden Wind.
Als wir am Buffelshoek Dam ankamen, waren außer den Gänsen
keine Tiere zu sehen, dafür zogen zusehends mehr Wolken auf.

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Marc war von der Entwicklung des Wetters offenbar sehr fasziniert,
immer wieder beobachtete er den Himmel und berichtete uns, wie
sich dieser verändert. Waren, als wir los fuhren, etwa 80% des Himmels
wolkenfrei, war es inzwischen - nach etwa einer Stunde - umgekehrt,
und die Richtung, in die die Wolken getrieben wurden, schien sich auf
merkwürdige Weise mehrfach zu ändern.

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Die Waterhole-Cam war zwischenzeitlich vorübergehend ausgefallen,
und es scheint, dass die Tiere schon sichere Plätze aufgesucht haben.
Als Marc dann aber einen Kappengeier in einem Baum sitzen sah,
ging er doch einmal nachsehen, leider fand er nichts Erwähnenswertes.

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Kurz danach sahen wir einen kleinen Perlkauz, der uns sowohl sein
wahres Gesicht, wie auch sein 'Fake-Gesicht' auf dem Hinterkopf zeigte.

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Irgendwann hatte der Wind sich doch etwas gelegt, und so fuhren wir noch
einmal zu Induna. Der war er nun satt und lag auf einem Termitenhügel.

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Während wir dort standen, unterhielt sich Marc mit jemandem im Auto neben ihm.
Er wurde nach Mixo gefragt, und er sagte, er sei nicht ganz sicher, aber er habe
von anderen Rangern gehört, dass sich Mixo allmählich entweder in Arathusa oder
in Chitwa Chitwa zu etablieren scheint, er meint aber, es war südlich von Djuma.

Auf die Art haben wir den Drive dann doch komplett durchziehen können,
das Wetter blieb uns hold, wird aber sicherlich später noch zuschlagen.
Ich hoffe, dass Mensch und Tier und Equipment alles unbeschadet überstehen.

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